Bildimpressum

Programm "Natur erleben" des Niedersächsischen Umweltministeriums

Kaum ein anderes Bundesland hat eine so vielfältige und interessante Natur wie Niedersachsen. Moore und Heiden, Mittelgebirge und Wälder, Flüsse und Seen, Auen und Marschen, Wattenmeer und Inseln prägen die Landschaft. Das Programm "Natur erleben" in Niedersachsen möchte diesen natürlichen Reichtum stärker als bisher für die Menschen zugänglich und erlebbar machen. Näheres zu diesem Programm finden Sie hier.

Die Förderung von "Natur erleben" in Niedersachsen sichert die Artenvielfalt, unterstützt den Naturschutz und trägt zur Bewahrung des natürlichen Reichtums bei.

Richtfest an der Deutschen Storchenstraße Juli 2007

Minister Sander, Landrat Nahrstedt, H. Heckenroth
J. Meyer, Sprecher LAG Elbtalaue - Wendland
Minister Sander, A. Schmidt, GF Biosphaerium Elbtalaue
Landrat Manfred Nahrstedt
Klaus Steinhoff, stv. Leiter Biosphärenreservatsverwaltung
NDR Team

Die Jungstörche der Saison 2007 machten Ihre ersten Flugübungen und wurden flügge. Noch waren die sympathischen Großvögel an den Brutplätzen in der Elbtalaue und im Wendland zu erleben. Ende August wurden die Familienbande aufgelöst und die Störche zogen gen Süden.

Die Zeit bis zur Rückkehr der Störche im Frühjahr des nächsten Jahres ließen die menschlichen Akteure im Projekt „Deutsche Storchenstrasse“ nicht ungenutzt:

Neststandorte, Sehenswürdigkeiten und gastronomische Einrichtungen wurden zu einer attraktiven touristischen Route zusammengeführt. Mit Hilfe von Hinweistafeln finden Ausflügler, die mit dem Auto unterwegs sind, ab Frühjahr 2008 noch leichter den Weg in die Elbtalaue und das Wendland. An ausgewählten Standorten werden Informationstafeln Wissenswertes zum Lebensraum und zur Kulturgeschichte Adebars vermitteln.

Die Vorbereitungen hierzu waren im vollen Gange und nach knapp sechs Monaten Projektlaufzeit wurde nicht nur Bergfest, sondern auch Richtfest gefeiert.

Am 25. Juli reisten der Niedersächsische Umweltminister Hans-Heinrich Sander und Gäste auf einer „Storchensafari“ mit Pferd und Kutsche in das Vordeichgelände und enthüllten am Heisterbusch die erste Informationstafel.

Hans-Heinrich Sander hob dabei die enge Verbindung von "Natur erleben" und der Regionalentwicklung hervor. Lüneburgs Landrat Manfred Nahrstedt unterstrich die Bedeutung dieses Projektes für die Vermarktung der Elbtalaue. Klaus-Jürgen Steinhoff von der Biosphärenreservatsverwaltung zeigte sich erfreut, dass hier ein Projekt das Biosphärenreservat mit dem Naturpark Elbufer-Drawehn verbindet.

Die Ferienroute wird nicht nur durch die Landkreise Lüneburg und Lüchow-Dannenberg geführt, sondern sukzessive auch in elbnahen Gebieten im Kreis Harburg, in Mecklenburg – Vorpommern, Brandenburg und Sachsen – Anhalt ausgeschildert werden. So führt die Deutsche Storchenstraße durch weite Teile des UNESCO Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe, welches deutschlandweit die höchste Storchendichte aufweist.

Unter dem Motto „Natur erleben“ werden Mensch und Natur einander näher gebracht. Gleichzeitig bietet die neue Route Chancen für einen Beitrag zur Regionalentwicklung und zur Intensivierung eines naturverträglichen Tourismus im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe, im größten zusammenhängenden Auenwald Mitteleuropas und inmitten einer vielfältig gestalteten Kulturlandschaft.