Bildimpressum

Koordinaten Neuhaus-Gülze

Gauß-Krüger – (3.Streifen)

Rechtswert:

3627871

Hochwert:

5907843

Geografische Angaben

Östliche Länge:

10º54'58,68"E

Nördliche Breite:

53º17'13,2"N

UTM (32 N):

Rechtswert:

32627746

Hochwert:

5905919

Dezimalgradangaben:

Östliche Länge:

10,9163

Nördliche Breite:

53,2869

Touristinformation Gemeinde Amt Neuhaus

Haus des Gastes
Am Markt 5
19273 Amt Neuhaus
Telefon: 038841 - 20747
Telefax: 038841 - 61156
touristinfo@amt-neuhaus.de
www.amt-neuhaus.de

www.die-elbtalaue.de

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Neuhaus-Gülze - Storchennest in Sicht

Schon aus der Ferne, bevor Sie zum Ortseingang Neuhaus kommen, sehen Sie das Storchennest in Gülze zwischen Bäumen und alten LPG -Gebäuden emporragen.

D. Grimm
D. Grimm
D. Grimm

Neuhaus

Maik Derstappen

Marktflecken und Hauptort des gleichnamigen Amtes. Ursprung des Dorfes ist die Wasserburg "nyen huses", erbaut 1369 zum Schutz des askanischen Darzing. 1610 wurde die Burg unter Herzog Franz II. umgebaut zu Renaissance - Schloss und Residenz. Schloss und Ort wurden 1689 nach dem Erlöschen der Lauenburger Herzog -Linie vom Herzogtum Lüneburg übernommen und später königlich hannoversches Amt. Das Schloss wurde 1719 wegen Baufälligkeit abgerissen, Wälle und Grundmauern sind noch zu besichtigen. Erhalten ist das  Pforthaus im Rosengartenweg; es ist das älteste Gebäude in Neuhaus. Der Fachwerkbau der Gemeindeverwaltung wurde 1684 als Wirtshaus gebaut. Ebenfalls im Fachwerk errichtet ist die Kirche von 1824 mit frühklassizistischen Stilelementen, nachdem ein Gotteshaus von 1626 abbruchreif geworden war. Zu Zeiten der DDR zu Mecklenburg gehörig votierte das Amt Neuhaus nach Öffnung der Grenzen in einer Volksabstimmung wieder für Niedersachsen und ist seit 1993 Bestandteil des Landkreises Lüneburg und als erstes und bisher einziges Gebiet der ehemaligen DDR einem der alten Bundesländer zugeteilt.

Haus des Gastes: Maik Derstappen
Maik Derstappen
Maik Derstappen

Baudenkmäler

 Baudenkmal
Haus des Gastes
Das heutige Haus des Gastes ist ein denkmalgeschütztes Herzstück des Ortes Neuhaus und wurde 1731 - 1734 im Stil eines spätbarocken ländlichen Herrenhauses errichtet. In den Jahren 1999 und 2000 erfolgte unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten eine grundlegende Sanierung des historisch sehr wertvollen Gebäudes und wird  als Touristinformation und zu Ausstellungszwecken genutzt.

Haus des Gastes, Am Markt 5, 19273 Neuhaus, Tel. 038841 - 20747 Fax: 038841 - 61156, touristinfo(at)amt-neuhaus(pkt)de
 
Öffnungszeiten: 
April - September: Montag - Sonnabend 10 - 12 Uhr und 14 - 18 Uhr,
Sonntag  10 - 12 Uhr und 14 - 16 Uhr
Oktober - März: Montag - Freitag 10 - 12 Uhr und 14 - 16 Uhr

Kirche in Neuhaus
Fachwerkkirche, 1824 - 26 in der heutigen Form erbaut; immer donnerstags Wochenmarkt rund um die Kirche
Pfarramt, Parkstraße 8, 19273 Neuhaus/Elbe
 
Germania von Eberlein
1881 erbaut zum Gedenken an Gefallene aus dem Amt Neuhaus im deutsch-französischen Krieg 1870/1871; frühes Werk des Bildhauers und Malers Gustav Eberlein

Gärten

*Gärten
Rosengarten
32 ha großer Park mit sehr altem Baumbestand, ehemaliger Jagdgarten
Informationen beim Haus des Gastes

 

Kultur

Museum oder anderes kulturelles Angebot
Heimatmuseum im Pforthaus
Informationen zur bewegten Grenzgeschichte des Amtes Neuhaus; Öffnungszeiten: jeden ersten So im Monat, 15-17 Uhr und nach Vereinbarung
Pforthaus, Rosengartenweg 4, 19273 Neuhaus, Tel: 038841/20747

 

 

Sorten-Lehrpfad am Wirtschaftsweg von Neuhaus/Rosengarten nach Dellien

Obstbaumallee, Obstwiese
 "Refugium Biosphärenreservat"
In den 1960er und 70er Jahren mussten in Westdeutschland Obstbaumalleen dem Verkehr weichen. Anders in der ehemaligen DDR: Staatlich gestützte Abnahmepreise führten hier dazu, dass die hochstämmigen Straßenobstbäume und Obstwiesen bis zur „Wende“ 1989 gepflegt und für den Markt und Eigenbedarf beerntet wurden. Im dünn besiedelten so genannten Sperrgebiet – der Landstrich direkt hinter dem ehemaligen Grenzzaun – wurde keine der Alleen abgeholzt, sie wurden vielmehr mit Neupflanzungen aufgefüllt. Die staatliche „Erntehilfe“ hat vielen Mecklenburger Obstsorten das Überleben gesichert. An diesem Lehrpfad wird das Erbe weiter ergänzt und gepflegt.

   

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