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Hinweistafeln

Innerhalb der Ortslagen weisen Ihnen diese Hinweistafeln mit dem Deutschen Storchenstraßen - Logo den Weg vom Ortseingang bis zum Neststandort. 

Die Beschilderung wird zurzeit zwischen Brietlingen und Schnackenburg montiert. Diese Phase wird bis Mitte März voraussichtlich abgeschlossen sein. 

Außerhalb der Ortslagen benutzen Sie bitte die amtliche Wegweisung zur Orientierung.

Betreten auf eigene Gefahr!

Die Beschilderung an den Neststandorten ist so angebracht, dass Sie von dort eine gute Sicht auf die Nester und Vögel haben sollten, obwohl Sie dabei auf öffentlichen Grund stehen. In vielen Fällen sind Sie als Besucher auch auf den privaten Grundstücken willkommen. Wir machen jedoch darauf aufmerksam, dass Sie die Privatgrundstücke auf eigene Gefahr betreten!

Sollte das Betreten eines Grundstücks nicht erwünscht sein, weisen Schilder vor Ort explizit darauf hin.

Nesttafeln

Nesttafeln finden Sie an jedem Neststandort. Einige bestehen aus Holz, einige aus Verbundmaterial, wieder andere sind ganz individuell gestaltet. Aber eines haben sie gemeinsam: Sie können vor Ort festellen, wieviele Jungvögel bisher von diesem Nest ausgeflogen sind.

Dank der Datenerfassung durch die Storchenbetreuer können wir Ihnen diese Zahl nennen, die ein Indikator dafür ist, ob der Neststandort hinsichtlich des Nahrungsangebots gut geeignet ist.  

Für die wissenschaftliche Betrachtung geht die Datenerfassung noch viel weiter; hier wird nicht nur das "Ergebnis" der Brutzeit festgehalten, sondern genau erfasst, was am Nest während der Saison passiert.

  • NPa -  Nestpaar allgemein (umfaßt alle NP)     
  • NPm - Nestpaar mit ausgeflogenen Jungen     
  • NPo -  Nestpaar ohne ausgeflogene Junge    
  • NPx -  Nestpaar über Junge nichts bekannt     
  • NE  -   Nest von Einzelstorch besetzt     
  • NB2 -  Nest besucht von zwei Störchen     
  • NB1 -  Nest besucht von einem Storch     
  • JZG -   Gesamtzahl der ausgeflogenen Jungen      
  • JZa -    Durchschnittliche Anzahl ausgeflogener Junge je NPa     
  • JZm -   Durchschnittliche Anzahl ausgeflogener Junge je NPm   

Festgehalten wird auch die Zeit der Nestbindung. War ein Storchenpaar mindestens 4 Wochen in der Zeit vom 16.04. bis 15.06.  zu sehen? Oder ist es mindestens 5 Tage in der Zeit vom 16.05. bis 15.06. am Nest gesichtet worden? Um hierzu Auskunft geben zu können, greifen die Storchenbetreuer gern auf die Hinweise der Grundstücksbesitzer und Hobby-Ornithologen zurück.

In einigen Regionen Deutschlands spricht man auch von HPa, also vom Horstpaar.
 

Zusatztafeln

Die kleinen Tafeln, die Sie auch an jedem Neststandort finden, zeigen Ihnen an, welcher Ort der nächste auf der Route ist. In Orten mit einem roten Punkt können Sie sich ein Storchennest ansehen, die schwarz markierten Orte zeigen dafür ihre Sehenswüdigkeiten. Bitte beachten Sie, dass der Pfeil keine Richtung angibt.

Die Telefonnummer des jeweiligen Storchenbetreuers erscheint für den Fall, dass Sie einen "Notfall" (verletzte Störche) melden müssen.

Wenn Sie eine allgemeine Frage haben, dann können Sie auch Kontakt mit dem Biosphaerium Elbtalaue aufnehmen, dessen Nummer Sie ebenfalls auf jedem Schild finden.

Design: Erhard Poßin

Informationstafeln

Herzstück der Beschilderung sind 50 Infotafeln, die Sie entlang der Route an vielen Standorten finden. Hier erfahren Sie mehr über den Weißstorch und über die Region, in der er lebt. 26 verschiedene Tafeldesigns erzählen über Reetdächer, Streuobstwiesen, Amphibien, Brauchtum und noch viel mehr. Lassen Sie ich überraschen! Für Kinder haben wir kleine Quizzecken eingerichtet.

Bei der Konzeption dieser Tafeln konnten wir uns auf sehr gute Literatur stützen. Wir danken an dieser Stelle allen Partnern und Weißstorchfreunden.

Design: Erhard Poßin